{"id":1098,"date":"2019-01-11T00:56:54","date_gmt":"2019-01-10T22:56:54","guid":{"rendered":"https:\/\/n\u00f6ttenhofe.de\/willkommen\/?page_id=1098"},"modified":"2019-01-11T00:56:54","modified_gmt":"2019-01-10T22:56:54","slug":"ein-sonntag-in-kleve","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/n\u00f6ttenhofe.de\/willkommen\/ein-sonntag-in-kleve","title":{"rendered":"Ein Sonntag in Kleve"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Am 29. August war es wieder soweit. Die N\u00f6tten-HOFE, zumindest Fragmente davon (Sch\u00fcppe und die Familie des Hauptmanns), sowie Teile des Vorstands und unser K\u00f6nig und seine K\u00f6nigin hatten sich nach Kleve aufgemacht. Alle zwei Jahre pflegen wir diese Freundschaft mit einer aktiven Teilnahme an dem Sch\u00fctzenfest-Sonntag. Um 14.00 Uhr trafen wir uns bei unserem neuen Hofesmitglied Theo Kehren, um uns unsere Sch\u00fctzenfestkleidung anzulegen. Zeitgleich dazu gab es etwas zu trinken und den Formel-1 Start von Michael Schumacher im Fernsehen.<br>Danach fuhren wir mit unseren Autos zum Festplatz, um in der vereinseigenen Gastst\u00e4tte Kaffe und Br\u00f6tchen zur St\u00e4rkung zu erhalten. Parallel wurde der neu ausgebaute Saal bestaunt sowie die Schiess- und Kegelbahn.<br>Dann wurde vor der Gastst\u00e4tte angetreten und wir machten uns auf die 5,2 Kilometer lange Strecke auf. Hier muss angemerkt werden, dass der Marschweg von Hunderten von Zuschauern ges\u00e4umt ist. Es ist ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, von so vielen Menschen freudig begr\u00fcsst zu werden. Ja, es erscheint fast so, als h\u00e4tten sie alle das ganze Jahr auf diese Veranstaltung gewartet. Die Begeisterung der Zuschauer reichte von : \u201eSchau mal, das sind die Soester\u201c, bis hin zu \u201e Bravo, sehr sch\u00f6n anzuschauen\u201c. Vom Festplatz ging es direkt zur grossen Wiese, auf der das traditionelle Fahnenschwenken stattfand. Neben Ehrungen f\u00fcr Jubilare wurden verdiente Sch\u00fctzen ausgezeichnet und der Soester B\u00fcrgersch\u00fctzen-Verein als Gastverein begr\u00fcsst.<br>Zum Ende des Weges wartete das K\u00f6nigspaar der Klever Sch\u00fctzen auf die obligatorische Parade, bei der wir uns genauso zackig wie in unserer Heimat pr\u00e4sentierten. Am Festplatz angekommen, waren wir durstig und hungrig. Diese Probleme wurden aber sowohl von Hanjo als auch von Sch\u00fcppe sofort gel\u00f6st.<br>Um 19.00 verabschiedeten wir uns von unseren G\u00e4sten, da meine Kinder am anderen Morgen wieder in die Schule mussten. Als wir dann um 22.00 Uhr wieder zu Hause waren, zeigten unsere K\u00f6rper M\u00fcdigkeit, aber in unseren Gesichtern spiegelte sich das sch\u00f6ne Tageserlebnis wieder.<br>Dirk Br\u00fcninghaus&nbsp;&nbsp;<br><br><em>Kr\u00f6nungsball und Proklamation beim Kellener Sch\u00fctzenverein<\/em><br><br>Nach dem \u201eSch\u00fcppe\u201c Wilhelm Schellin und ich letztes Jahr beim Kellener Adlerschie\u00dfen dabei waren, wollten wir uns dieses Jahr den Kr\u00f6nungsball und die Proklamation am Dienstagabend 31. August nicht entgehen lassen.<br>Um 17,30 Uhr fuhren wir zwei Neumitglieder des Kellener Sch\u00fctzenvereins mit unseren Damen Sabine und Doris nach Kleve-Kellen. Auf Wunsch des Pr\u00e4sidenten Rolf Winkels aber in BSV Uniform. Nahe der Kirmes fanden wir einen Parkplatz und marschierten quer \u00fcber den Rummelplatz zum Sch\u00fctzenzelt. Wie jedes Mal zogen unsere Uniformen die Blicke der Kirmesbesucher auf sich: \u201e Guck mal die Soester sind schon wieder da, es waren doch erst Sonntag welche hier! Waren die Gestern auch da? usw.\u201c P\u00fcnktlich um 19 Uhr betraten wir zum Kr\u00f6nungsball das Zelt und wurden wieder einmal herzlich von unseren Kellener Gastgebern empfangen. Am eigens f\u00fcr uns reservierten Ehrentisch direkt am Hofstaatstisch oder wie man in Kellen sagt \u201edem Trohn\u201c, der in der Regel aus 20 bis 24 Paaren besteht, mit besten Aussichten auf das Geschehen und Treiben im Festzelt. Unter den Kl\u00e4ngen des Musikvereins \u201eSchwanenkl\u00e4nge Kellen e.V.\u201c zogen schon bald die Fahnen, das scheidende- und das neue K\u00f6nigspaar mit ihrem gro\u00dfen Trohngefolge, in das Zelt ein. Nach dem alle ihre Pl\u00e4tze gefunden hatten war es Zeit f\u00fcr erste Gespr\u00e4che, immer mal wieder gesellten sich einige Kellener an unseren Tisch, oder man selbst blieb wieder mal an der Theke h\u00e4ngen. Dann wurden die Ehrungen vollzogen. Als erstes wurden die K\u00f6nigspaare der zwei anderen Kellener Sch\u00fctzenvereine geehrt und mit Blumen bedacht. Danach \u00fcberreichte die scheidende K\u00f6nigin die Ehrennadeln f\u00fcr 50 j\u00e4hrige Mitgliedschaft und abschlie\u00dfend bekamen die Vereinsmeister ihre Hirschf\u00e4nger \u00fcberreicht. Punkt 21 Uhr Unruhe machte sich breit, Uniformen wurden komplettiert, Tusch der Musikkapelle, eine Ehrenformation von Offizieren holten auf Gehei\u00df des Pr\u00e4sidenten die beiden K\u00f6nigspaare auf die Tanzfl\u00e4che. \u00c4hnlich wie bei uns doch ohne Hofstaat wurde die Proklamation vollzogen.&nbsp;<br>Auf die Frage wo denn der alte Trohn ist? Erhielten wir die Antwort den gibt es nicht mehr. Es ist in Kellen so das der Trohn nur am Sch\u00fctzenfestdienstag zusammen kommt. Nachmittags trifft man sich zum Kaffee und zum Gruppenfoto, dann kommt der Gang durch die Stra\u00dfen zum Zelt wo der K\u00f6nigsball statt findet. Nur einmal noch im Oktober werden sie sich zu einem Fest treffen mit Sch\u00fctzenfestabrechnung, und der offizielle Teil des Trohns ist beendet.<br>Doch nun weiter im Ablauf des Abends. Nach dem die Proklamation vollzogen ist d\u00fcrfen die Gastvereine ihre Abordnungen auf die Tanzfl\u00e4che schicken. Fein in Reih und Glied standen so auch Sch\u00fcppe und ich mit unserem Blumengebinde gegen\u00fcber des neuen K\u00f6nigspaars. Jetzt wurde uns auch bewusst warum wir in Uniform erscheinen sollten. Jeder der Vertreter konnte nun mit Mikrofon einige Worte an den Verein und an das K\u00f6nigspaar richten. Wer mich kennt wei\u00df was in mir vor ging bis ich an die Reihe kam. Aber in Kellen scheint alles anders zu sein, denn meine Ansprache ging ohne Stocken von statten, so dass ich den BSV ganz gut vertreten habe. Die ganze Proklamation dauerte gerade eine halbe Stunde und K\u00f6nigspaar und Trohn konnten ungest\u00f6rt das Tanzbein schwingen. Auch wir entledigten uns wieder den wei\u00dfen Handschuhen und Zylinder und feierten mit.&nbsp;<br>Zur vorger\u00fcckten Stunde konnte ich dank eines vorhandenen Aufnahmeantrages unseren lieben Freund und F\u00f6rderer der Verbindung Kellener Sch\u00fctzenverein und BSV Soest Theo Kehren mit einem dreifachen Horrido in die N\u00f6tten-HOFE des BSV aufnehmen. Die Freundschaft zwischen den zwei Vereinen festigt sich von mal zu mal.<br>Zwei Uhr drei\u00dfig waren wir m\u00fcde aber gl\u00fccklich in Soest, und dann Bett.<br><br>Dirk H\u00fclsemann<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. August war es wieder soweit. 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